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KONTOLLIERTE URSPRUNGSBEZEICHUNG

Im Jahr 2005 wurde die kontrollierte Ursprungsbezeichnung (AOC) für Luzerner Weine eingeführt. Dies ist ein Meilenstein in der Geschichte des Luzerner Weinbaus. Die Luzerner Produkte können betreffend Deklarationen nun mit den AOC-Weinen aus Frankreich oder den DOC-Weinen aus Italien verglichen werden.

Mitte 2009 wurde die Verordnung über die die kontrollierte Ursprungsbezeichung des Kantons Luzern an die Vorgaben der Weinverordnung des Bundes angepasst. Demnach können Ursprungsbezeichnungen (z.B. Lage, Weingut, Gemeinde oder Kanton) nur noch für AOC-Weine verwendet werden.

Diese Weine sind mit AOC Luzern gekennzeichnet.

Die Verordnung regelt:

  • Die Abgrenzung der geografischen Gebiete, in welchen die Trauben für AOC-Weine produziert werden
  • Rebsorten
  • die Anbaumethoden
  • den Mindestzuckergehalt
  • den Höchstertrag je Flächeneinheit
  • die zugelassenen Weinbereitungsmethoden
  • die Kennzeichnung der Weine
  • die sensorsiche Prüfung

Auch wurden strenge Kontrollen eingeleitet. Die Weinlesekontrolle obliegt der Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa). Die Kontrolle der Weinbereitung wird durch die Eidgenössische Weinhandelskontrollkommission getätigt. Eine Expertengruppe aus Vertretern des Rebbaus, der Verarbeitung, des Weinhandels und der Gastronomie ergänzen diese durch Analysen und sensorische Prüfungen. Damit wird die Qualität der Luzerner Weine gewährleistet.